Unsere Arbeit

Hunde zu versorgen, heißt für eine Pflegestelle bzw. den Verein nicht nur füttern, spazieren gehen  und mit den Hunden spielen.

 

Es ist ein 24 Stundenjob!

Tierhilfe mit Herz & Einsatz

Ich bin für den Verein Tierhilfe mit Herz und Einsatz als Pflegestelle tätig. Mittlerweile habe ich schon über 30 Hunde vermittelt, die meisten waren Welpen. Das heißt jeden Morgen aufstehen, die Hinterlassenschaften der Nacht beseitigen, füttern, gassigehen und danach ist Zeit zum Spielen. Die Hunde sind in unserem Familienverband aufgenommen, somit sind sie immer um mich. Die tägliche eigene Arbeit wird dadurch nicht leichter, aber so lernen sie alle Geräusche, Geräte und Kommandos sehr schnell kennen. Tierarztbesuche werden so entspannt als möglich gemacht, sie sollen keine Angst davor haben. Dazwischen wird mit möglichen Interessenten telefoniert, Besuche für die Hunde arrangiert, den zukünftigen Hundebesitzern die Hunde vorgestellt, dabei lange Gespräche über die Angewohnheiten und Bedürfnisse der Schützlinge geführt. Selbstverständlich gehen wir in Hundezonen, auch fremde Hunde sollen kennen gelernt werden, das richtige Spielen erlernt, Hundesprache soll richtig gedeutet werden. Welpen bekommen das Sitz als Grundlage für weitere Übungen mit, die erwachsenen Hunde lernen die notwendigen Grundkommandos. Die Hunde sind so in die Tagesstruktur eingebunden, lernen bald wann Ruhe sein muss, fühlen sich als Rudeltiere wohl und sicher.

 

Nach dem der Verein Tierhilfe mit Herz und Einsatz kein Tierheim im Inland betreiben kann (die Auflagen sind für einen privaten Verein, der von den Spenden seiner Mitglieder und Gönner lebt, viel zu schwer zu erfüllen), wurde im Jahr 2009 beschlossen, ein Tierheim in der Slowakei zu unterstützen bzw. ein richtiges Tierheim dort zu bauen. Dieses ist nun schon lange gut bei uns aufgehoben, wir finanzieren dieses Heim und die Pflegestellen haben immer wieder Hunde von dort. Trotzdem müssen die Kosten von rund € 83.000 Euro im Jahr erst durch Spenden, Flohmärkte und diversen Benefizveranstaltungen hereingebracht werden. Dabei sind die Kosten für Benzin, Telefon, oftmals Futter für die Pflegehunde und die diversen Kleinigkeiten hier nicht berücksichtigt. Dieser Teil des Aufwands wird zusätzlich zu unserer Zeit auch meist von den Pflegestellen, vielen Helfern und Mitgliedern getragen. Viele Hunde, die auf Pflegestellen leben oder auf unserer Homepage inseriert werden, sind aber auch aus Österreich. Sie haben aus verschiedensten Gründen ihren Platz verloren, kommen aus schlechter Haltung oder werden einfach nicht mehr gewollt. Auch diesen Tieren bieten wir die Möglichkeit weiterhin in einer Familie und nicht in einem Zwinger auf ihren neuen Besitzer zu warten.

SOS Tier

Transport organisieren, Pflegestellen organisieren, Tierarzttermin ausmachen, Hunde vor Ort übernehmen. Streuner einfangen zum Kastrieren beim Tierarzt abgeben, danach abholen, wieder auslassen. Pflegestellen organisieren, inserieren, Katzen übernehmen, Telefonate und Anfragen beantworten, Pflegesellen unterstützen, Streunerkatzenstellen betreuen, mit Katzenbabies fast tgl. Tierarztfahrten bewerkstelligen. 

Petra Wagner

Anfragen für Vermittlung seis privat oder von anderen Organisationen beantworten, bei Übernahme eines Hundes Details wir z.b. Tests, Kosten, Transport etc. abklären, Hund posten, Pflegestelle im Hintergrund suchen, PNs beantworten und Fragebögen versenden, bei ernsthaftem Interessenten Vorkontrolle organisieren, Anreisetermin mit Organisation des Transportes vorbereiten, Dokumente bearbeiten, organisieren wie Hund zum neuen Besitzer kommt bzw Pflegestelle. Nachkontrollen bereits vermittelter Hunde sowie Weitervermittlung mit selben Szenarium. Da wir spezialisiert auf Listenhunde sind, wird währenddessen auch begleitende Hilfe für die neuen Besitzer geboten und gegeben. Spenden abholen/sammeln, Flohmärkte organisieren, Aufklärungsarbeit bzgl. Verein im Inland und Kastrationen im Ausland, sowie Tierhaltung im In- und Ausland, Sponsoren suchen, Flyern, HP und FB Seite verwalten, Mitgliederverwaltung, Buchhaltung, etc

Victoria Bischof

Spenden sammeln, holen, lagern. Jedes Monat 1000e km fahren um das Tierheim und die Hunde zu besuchen und Spenden zu transportieren... vor Ort Fotos & Videos machen, Hunde kennen lernen, Spenden schleppen, mit anpacken. Hunde transportieren. Zuhause Fotos/Videos aufarbeiten, Vermittlung (Fb & HP) aktualisieren. Anfragen beantworten, Fragebögen verschicken und auswerten, Vorkontrollen machen oder ggf organisieren. Fragen beantworten. Transporte planen, Unterlagen bearbeiten und bereitstellen, Vermittlung durchführen, intensive Nachbetreuung die ersten Wochen. Nachbetreuung, Kontakt halten, Fragen beantworten, Problemen entgegen wirken (nach Bedarf), Nachkontrollen. Wenn ein Hund entläuft Flyer erstellen, Suchtrupp aufstellen, selbst suchen... Projekte planen, organisieren, kalkulieren, Mitgliederakquise, Spenderakquise... Flyer, Homepage, Facebook verwalten... ...und das alles unbezahlt und auf eigene Kosten neben 40 Stunden Job, eigenen Hunden, Freunden, Familie, Haushalt... wird leider oft vergessen. 

Melanie Huber

Sachspenden und Monatsbedarf im Tierheim planen/aufstellen/organisieren, Aufklärungsarbeit im In- und Ausland, regelmäßige Spendensammlungen, spontan von jetzt auf gleich vor allem bei Notfällen für OPs/Rettungen etc., Betreuung unserer Hundepaten und Versorgung mit Materialien über deren Hunde, Betreuung unserer Mitglieder mit Tierheiminfos und Geschichten, Kastrationenorga, Newsletter aufstellen/planen/bearbeiten, Bauprojekte planen, managen, aufstellen und bauen an sich, Inseratschaltungen und Betreuung und und und.... 

Alltag Verein Fellnasenhilfe L(i)ebenswert

Geldspenden sammeln Sachspenden sammeln, Abholungen organisieren, einlagern alle paar Monate Fahrzeuge organisieren und bepacken mit Futterspenden, um sie zum Tierheim nach Ungarn zu bringen Enge Zusammenarbeit mit dem Tierheim in Ungarn, zahlreicher Schriftverkehr über die Situation im Land, Organisation von Kastrationsprojekten, Besprechung der weiteren/künftigen Vorgehensweise Transporte planen, Unterbringungsplätze organisieren, Impfungen/Kastrationen organisieren, ausreisefertig machen lassen (enge Planung mit dem ungarischen Tierheim vorort) Hundeversorgung, wenn sie dann in Österreich sind …. Alle Eingereisten werden zuerst bei uns untergebracht, wir machen keine Direktvermittlungen. Also Quarantäne halten, tierärztliche Untersuchung, Behandlung gegebenenfalls, Füttern, Saubermachen, Verträglichkeiten/Charakter/Wesen feststellen, Fotografieren, Leinenführigkeit trainieren, Alltagstauglichkeit trainieren, etc. Fotoalben erstellen, Tiere inserieren, Anfragen beantworten, Vorkontrollen, Nachkontrollen, Besuchstermine organisieren, Privatleben hintanstellen – Tierschutztermine gehen fast immer vor. Tierübernahmen organisieren, Schutzverträge machen, Hunderegistrierung erledigen, Adoptanten nachbetreuen … Alles natürlich ehrenamtlich neben Kindern, Haushalt, Job und eigenen Tieren .. und von Montag bis Sonntag, das ganze Jahr hindurch. Und trotz aller Anstrengung machen wir es gern, weil wir Hunde einfach LIEBEN

Nicole Roch

Alltag derzeit, also ohne Welpen:

Tag beginnt täglich zwischen 5:30 und 6 Uhr.

Mit 2 - 4 Hunden gleichzeitig raus, sehr schüchterne Hunde werden zuletzt ohne Zeitdruck ausgeführt und langsam an die Leine gewöhnt. Oft ist für die nämlich eine Leine Objekt für große Panik, da muss mit viel Geduld herangegangen werden. Währenddessen wäscht Matthias auf. 

 

Danach Frühstück (also für die Hunde, wobei die meisten bereits bekommen, wenn ich mit einem Schüchti raus bin) und gemeinsame Zeit in der Familie, während unsre Kinder für die Schule bereit gemacht werden. Ich trau mich absolut zu behaupten, dass das Leben im Familienverband immer dem in Zwingern (wie im TQ) vorzuziehen ist. Für die Vermittlung kann ich persönlich auf diese Weise besser über einige Punkte berichten.

 

Gegen 8 - 8:30 Uhr dürfen sie im Hundegarten (unser Garten ist zu zwei Dritteln für die Hunde abgetrennt) spielen und toben. Derzeit vor allem planschen, weil die großen Wasserbehälter gern irgendwie umgestoßen werden. Gatsch in rauen Mengen, der auch ins Haus - in den Bereich für Pflegehunde, verfliest - getragen wird. Dauert etwa 2 Stunden, in welchen die einen spielen, die anderen auf der Terrasse liegen, usw.

 

Gegen Schluss aufwaschen und Hunde ins Haus. Allgemeine Ruhezeit, ich kümmere mich währenddessen ums Einkaufen, Haushalt, etc

 

Zwischen 13 und 14 Uhr kurz mit ihnen raus, wobei niemand derzeit die Hitze gern mag. Also gestehe ich ihnen -  🙈 - dass sie sich im Hundegarten erleichtern. Freie Zeit für die Hunde allgemein, während ich mich um meine Kids kümmere, die meist kurz nach 14 Uhr von der Schule kommen, bzw wird Moritz 2x in der Woche von mir abgeholt. Essen, Hausaufgaben, Moritz spielt gern mit den Hunden, ... 

 

Aufwaschen.Hunde wieder ins Haus sperren, ich gönne mir dann meist eine Auszeit von 30 - 60 Minuten.Abendessen für die Hunde, nach etwa einer halben Stunde "Gassi", wobei sich alles gut eingespielt hat, weil ich den Rhythmus der einzelnen Hunde inzwischen kenne (ändert sich natürlich immer, wenn jemand neuer dazu kommt).Ruhe langsam einkehren lassen mit gemeinsamer Zeit, gegen 21:30 Uhr dürfen sie nochmal raus in den Garten, gestehe ich. Da kann ich nimmer...

 

Der Ablauf ändert sich aber auch, je nach Wetter. Ist es angenehm draußen, machen Matthias, ich und manchmal (immer seltener) unsre Jungs einen Ausflug nach Bisamberg, wenn Matthias um kurz nach 17 Uhr heim kommt. Ab und an Hundezone Angelibad mit einem geeigneten Hund (wird immer schwieriger, weil immer mehr Trotteln mit ihren Hunden, die schlecht sozialisiert sind und auf die nicht geachtet wird, dort sind  😞). Wochenende ist auch anders, weil 2 Erwachsene Zuhause *juhu*

 

Sonstiges zwischendurch, meist im Erdgeschoss (im Obergeschoss sind Schlafzimmer und Katzenreich): Arbeit am Laptop für FB, etc. Viel Kontakt zu anderen Menschen, von welchen jeder denkt, man schreibt nur mit ihm - ich verstehe die Personen, für mich bedeutet es so viel Stress . Versteigerungen planen, Tierarztfahrten 1 - 2x die Woche (manchmal öfter, manchmal auch mal eine Woche ohne), Konto checken, mit abgebenden Menschen telefonieren, die auf Ämter verweisen, weil Vösendorf nicht aufnimmt (was erst kürzlich der Fall bei Hund Lino war, weil er verhaltensauffällig ist!!! O-Ton: "Kümmern Sie sich um Ihren eigenen Dreck!" Zu Fundtieren fahren, mit Chiplesegerät, weil manchmal doch der Besitzer ausfindig gemacht werden kann und Hund muss dann nicht ins TQ.

Hunde aus dem Ausland - da traue ich mich derzeit überhaupt nicht drüber. 

Spenden holen, Besuche empfangen, etc 

Susanne Gruber

Sachspenden sammeln, abholen lagern, alle 6 - 8 Wochen 3000 km RO u retour um unsere TS zu besuchen und Hunde aus Tötungsstationen rauszuholen, eigenen Hunde in RO versorgen, Fotos u alles was nötig ist vor Ort zu erledigen, ausreisefertige und adoptierte Hunde kommen mit uns zurück nach Ö, Transporte planen, VK, NK, inserieren, Alben erstellen, Anfragen beantworten, etc... zwischendurch fliegen wir nach RO um die neuen Hunde (die tgl dazukommen von der Straße) aufzunehmen (Fotos f Alben etc)! 

Kastrationskampagnen organisieren u planen, Vorort mithelfen bei der Registrierung der kastrierten Hunde, (alles in Absprache mit den lokalen Behörden)! und noch vieles mehr..... und alles ehrenamtlich, jeder Flug u jede Fahrt wird aus der eigenen Tasche bezahlt! Und selbstverständlich neben Familie, Job, Kids u eigenen Hunden

Ulrike Riederich

Auch ich bin Pflegestelle. Sammle nebenbei Futterspenden, Spenden für Online Flohmarkt und diverse andere Sachen wie Futterschüsseln, Decken usw. usw. Habe momentan 17 Hunde von denen 3 Junghunde teils schon zum 2. Mal aus der Vermittlung zurückkamen! Alles Rassehunde aus Notfällen in Österreich.

Vera Sussmann

Unsere Tiere kommen fast alle von der griechischen Insel Kefalonia, teil aus dem dort ansässigen Tierheim ARK (Animal Rescue Kefalonia) sowie von dortigen privaten Pflegestellen. Wir organisieren hier unsere facebookseite auf der die Tiere vorgestellt werden und wenn sich Interessenten melden machen wir die VK und suchen Flugpaten. Unsere Tiere kommen zu 70% nur nach Österreich oder Deutschland wenn sie bereits vermittelt sind, wenn wir Flugpaten haben und keine Fixstelle, nehmen unsere Vorstandsmitglieder die Tiere selbst auf Pflegestelle. Wir holen Spenden ab, lagern diese, machen NK , 2 mal jährlich machen wir Veranstaltungen und besuchen einmal jährlich das Tierheim sowie die Pflegestellen in Griechenland, alles natürlich auf eigene Kosten. 

Friederike Steiner Sos Tier

Transport organisieren, Pflegestellen organisieren, Tierarzttermin ausmachen, Hunde vor Ort übernehmen. Streuner einfangen zu. kastrieren bei TA abholen wieder auslassen PS organisieren, inserieren, Katzen uebernehmen, Telefonate und Anfragen beantworten, PS unterstützen, Streunerkatzenstellen betreuen, mit Katzenbaby fast tgl. Tierarztfahrten .... 

Hope for Life Tierhilfe Österreich

besteht seit Sommer 2012 und macht es sich seither zur Aufgabe, das Leben von österreichischen, in Not geratenen Hunden aufzufangen und wieder zum Guten zu wenden. Aber auch das Retten von  ausländischen Tieren und deren Leben vor Ort zu verbessern.Hierfür kümmern wir uns um nötige Impfungen, regelmäßige Entwurmung, Kastrationsprojekte, baumäßige Verbesserung und kommunizieren täglich mit Tierheim und Tierarzt vor Ort.

Seit Jahren fahren wir mindestens einmal die Woche 1000km, anders wäre effektive und so notwendige Hilfe nicht möglich. Tierhilfe im Ausland, ist ebenfalls mehr denn je wichtig, aber auch hier in Österreich sind wir ständig im Einsatz. Es werden sehr oft in Not geratene Hunde von unseren Pflegefamilien aufgenommen. Sie integrieren den Hund in die Familie, lehren und helfen ihm den Alltag zu meistern oder seinen Verlust zu überwinden, bis auch dieser Hund bereit für ein neues Zuhause ist. Im Grunde dreht sich das Tun unseres ganzen Teams um nichts anderes, weil man fast rund um die Uhr im Einsatz sein muss,  um alles zu schaffen. Abhängig davon ob die Hunde verletzt sind, misshandelt oder ausgesetzt wurden und wie es dem einzelnen Tier geht, muss ein passender Platz gefunden werden! Kein Tier sollte „lange“ hinter Gitter leben müssen. Inserate schalten, Flyer drucken und verteilen, mit möglichen Interessenten sprechen und zum Kennenlernen treffen, Vor-und Nachkontrolle, Spenden abholen, verladen und transportieren, unsere Internetseiten betreuen und vieles mehr. Manche Hunde brauchen einen Trainer oder können aus anderen unterschiedlichen Gründen nicht sofort vermittelt werden. Viele Emails und Telefonate sind nötig um für den Vierbeiner die beste Lösung oder Übergangslösung zu finden. Zusammenführungen mit vorhandenem Hund, oder auch der Transport in ein anderes Bundesland, all das ist nötig und nicht ersetzbar. Deshalb sind unsere Pflegestellen und das Inserieren der Hunde essentiell für alle in Not geratenen Hunde.  Ein Tier zu retten ist lange nicht alles, einen neuen guten Platz zu finden, eine wichtige Aufgabe der wir uns stellen. Auch Futter, Zubehör und Geldspenden sammeln wir laufend, um rund 300 Tiere bestmöglich zu versorgen.  Der Platz reicht hier nicht aus um all unser Tun aufzuzeigen, wir tun es aber mit Herzblut und vollem Einsatz. Ich weiß nicht, wer diese umfangreiche, ehrenamtliche Arbeit ersetzen soll, wo werden all die Hunde landen, wenn dieses neue Gesetz die Arbeit der Vereine verhindert?

 

Die kleine Hope wurde als Welpe an die Kette gehängt, welche sich tief in ihren Hals gewachsen hatte. Tierschützer vor Ort haben sie befreit und erstversorgt. Nach einiger Zeit sah man, dass Hope ihren Kopf nicht richtig bewegen kann. Wildes Fleisch wucherte und eine aufwendige Operation wurde nötig, zu welcher wir sie dann nach Österreich geholt haben. Alles ist bestens gelaufen und Hope sucht jetzt ihr Zuhause für immer. Ohne eine gute Pflegestelle hätten wir Hope nicht helfen können. Sie hat es verdient, wie jedes Lebewesen Hilfe verdient. 

FELU Fellnasenhilfe Ungarn e.V.

Unser Wunsch ist es, dass unsere freiwillige Arbeit im Tierschutz nicht mehr notwendig sein wird, weil Tiere nicht mehr ausgesetzt, misshandelt oder abgegeben werden.

Doch die Gesetzesnovelle vom Mai 2017 würde unsere Arbeit aus einem anderen Grund beenden. Darüber sind wir sehr traurig, da wir alles Menschenmögliche geben um allen Lebewesen ein würdiges zu Hause zu geben. Wir sprechen für alle Tierschützer die Gutes bewirken möchten!

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Tiere in ein gutes zu Hause zu vermitteln und im In- und Ausland über die Wichtigkeit von Kastrationen aufzuklären. Viele unerwünschte Tiere werden entsorgt und wir, freiwillige Tierschützer, sind die einzige Möglichkeit sie vor dem Hungertod oder dem Tod durch Menschenhand zu schützen.

Wir sind durchaus für strengere Kontrollen und gegen den illegalen Wellenhandel. Schwarzen Schafen soll das Handwerk gelegt werden! Doch durch diese Gesetzesnovelle werden nicht diejenigen abgeschreckt, die illegal handeln, sondern diejenigen, die ihrer freiwilligen Arbeit korrekt nachgehen möchten!

Durch diese Novell werden unsere österreichischen Tierheime von einer Welle von sogenannten "Fundtieren" überrollt, die sie unserer Meinung nach, kaum Stand halten können. Wir hoffen sehr, dass dieses Gesetzt überdacht wird um unsere langjährige, ehrliche Arbeit fortführen zu können. 

Tierschutz Grenzenlos

bemüht sich vorwiegend alten, kranken und behinderten Tieren im In- und Ausland ein artgerechtes Leben zu ermöglichen und sie in ein neues zu Hause zu vermitteln !! BEHINDERTER HUND "NA UND??"

 

Meine beiden Dreibeiner " Jason " & " Tyson " waren auch am 8.Juni 2013 bei " Behinderter Hund - Na und " in Trumau dabei !!

 

Hier mit Diana Eichhorn aus der VOX Sendung Hund, Katze, Maus

Unser Nesthäckchen " Ronja " stammt aus einer Massenzucht, wo sie 8 lange Jahre ausgebeutet wurde !! Sie wurde nach dem letzten Kaiserschnitt so schwer verletzt das sie eine sehr schwere OP hinter sich hat wo ihr leider auch eine Niere entfernt werden mußte !! Eine Kniescheibe musst in einer komplizierten OP hergestellt werden... Jetzt hoppelt unser Häschen schon schön, auch wenn sie immer durch ihre anderen Verletzungen aus der Massenzucht gehandicapt sein wird! 

pro4pet (ZVR 344152873)

arbeitet seit Anfang 2013 mit mehreren ungarischen Partnern, Tötungsstationen, Tierheimen, Tierpensionen, verschiedenen Tierärzten und –kliniken, aber auch tierlieben Privatpersonen zusammen. Vorrangig retten wir Hunde, helfen aber auch vereinzelt Katzen, wenn uns unsere Partner darum bitten. Insgesamt befinden sich bei unseren Partnern weit über 200 Tiere, die auf unsere Hilfe hoffen.

 

Die Arbeit beinhaltet – immer abhängig vom Partner – die Sicherstellung der Versorgung, Futterspenden sammeln oder Geldspenden, um Futter vor Ort kaufen zu können und die Tierarztkosten abzudecken. Zur Geldbeschaffung dienen auch Flohmärkte – live und online. Spendensammlungen, Postings für Notfälle bei verunfallten oder schwer kranken Tieren.

 

Streuner werden versorgt und Tiere kastriert, die aber auf ihren Plätzen bleiben können, zur Verhinderung von Nachwuchs. Erstellen von Vermittlungsalben mit Bildern und Texten, die zum Teil vorher noch übersetzt werden müssen, auf unserer Internetseite, facebook-Seite, verschiedenen Internetplattformen in Deutschland und Österreich. Buchhaltung.

 

Vermittlung zum Großteil auf Fixplätze nach festgelegten Vermittlungskriterien – hauptsächlich in Österreich, nach Deutschland, in die Schweiz, vereinzelt auch nach Schweden, Belgien, Liechtenstein, Frankreich, Italien. Das heißt: Gespräche mit vielen, zum Teil sehr unhöflichen, ungeduldigen Interessenten, was bis zu Beschimpfungen geht, wenn wir ein Tier nicht vermitteln, weil es ein schlechter Platz ist. Auch wird uns immer wieder Schmuggel vorgeschlagen, wenn wir darauf hinweisen, dass einige Hunderassen nicht nach Deutschland fahren dürfen (Originalton, Beispiel: „Ihr seid selbst schuld, wenn der Hund kein Zuhause findet. Wenn man will, dann findet man auch Wege…!”), selbiges gilt ebenfalls für Welpen, die ohne Impfungen losfahren sollen, wenn es nach den Interessenten geht.

 

Bei guten Vermittlungsgesprächen folgt eine Vorkontrolle, danach die Administration zur Ausreise, Vertragserstellung, Transport organisieren, Pass erstellen lassen, Daten an Transporteur übermitteln zwecks TRACES-Erstellung. Permanent Kontakt zu den Adoptanten, um diese am Laufenden zu halten. Administration einer facebook-Gruppe, wo sich die Adoptanten austauschen können, weiterhin Hilfestellung und Begleitung bei Fragen. Nach der Ausreise des Tieres wird sein Album weiterhin aktuell gehalten mit Bildern und Videos aus dem neuen Zuhause. youtube channel aktuell halten.

 

Für Adoptanten sind wir „lebenslang” da bzw. auch noch länger, egal, ob es um Hilfestellungen geht oder auch eventuell um eine Weitervermittlung des Tieres. Erst kürzlich ist beispielsweise eine Adoptantin vier Jahre nach Adoption eines Katers verstorben und natürlich kümmern wir uns wieder um unser Tier.

 

Im Regelfall zwei Mal pro Monat fährt unsere Obfrau selbst nach Ungarn und besucht die Tiere bzw. unsere Partner, durchschnittlich pro Monat an die 2.000 km Fahrtstrecke. Planbare Arbeiten vor Ort: Bilder und Videos der Tiere machen und hochladen, neue Beschreibungen erstellen.  Vor den Ausreisen werden die Hunde geduscht. Tierarzttermine, nicht immer nur im Ort, sondern auch bei Spezialisten, die weit weg sind. Besprechungen mit Tierärzten, Direktor der Stadtverwaltung, Bürgermeister-Vertretung, Behörden, Anwälten usw. Planung und Bau eines neuen Tierheimes, das bereits im Entstehen ist. Arbeit mit sehr scheuen oder bissigen Hunden, um sie und ihre Vermittlungschancen einschätzen zu können, Resozialisierung bzw. Planung für ihren weiteren Lebensweg.

 

Immer wieder TV-Aufnahmen vor Ort, um die Bevölkerung zu informieren und aufzuklären.

 

Von den Vermehrern Hunde abholen, die mitunter gebadet werden müssen, tierärztlich versorgt, geschoren, danach Verträglichkeiten testen, um sie unterbringen zu können. Wir übernehmen ALLE Tiere, die der Vermehrer abgibt, die also für ihn unverkäuflich sind, wobei der Vermehrer nichts für die Abgabe zahlt, wir aber selbstverständlich auch nichts für die Tiere. Früher wurden diese entsorgt, dies passiert jetzt auch immer wieder, wir haben selbst schon viele erschlagene, erfrorene, getötete Welpen / Hunde gefunden, die nicht mehr gebraucht wurden. Zum Glück benachrichtigen uns aber schon viele Vermehrer und töten die unverkäuflichen Tiere nicht einfach. Die Vermehrer produzieren grundsätzlich für den Verkauf an Zoofachhandlungen, Privatpersonen usw. Unverkäuflich sind z. B. ausrangierte Hündinnen mit Totgeburten oder zu wenig Welpen pro Geburt, Deckrüden, die nicht mehr kraftvoll genug sind, einäugige Welpen, blinde Hunde oder Tiere, die nicht dem Schönheitsideal entsprechen (Originalton einer Abgabe vor kurzem: Der Schwanz des Welpen steht schief, daher ist er unverkäuflich und wird entsorgt.) Um transparent gegenüber zu stellen: Zoofachhandlungen dürfen weiterhin Welpen verkaufen, wir als Tierschutzverein dürfen jedoch die Tiere, die bei der Produktion über bleiben und nur noch auf Rettung hoffen können, weil sie keiner mehr kauft, nicht mehr vorstellen bzw. bewerben, damit auch sie ein Zuhause finden.

 

Nicht planbare Arbeiten, die somit die fix geplanten Programmpunkte verschieben: Beispielsweise ein Anruf Samstag Nachmittag, dass ein Hund vom Zug überfahren wurde, Bergung des Hundes, Recherche, welcher Tierarzt oder welche Tierklinik überhaupt erreichbar ist, zwei stündige Autofahrt, nachdem wir eine Klinik gefunden haben (natürlich mit Wochenendtarif), jedoch war nicht nur ein Bein abgetrennt, wie ursprünglich gedacht, sondern auch der Penis, die Hoden, der ganze Bauchraum eröffnet und trotz allen Bemühungen musste der Rüde eingeschläfert werden. Am nächsten Tag ging ein Anruf ein, dass eine Hündin überfahren wurde und tot auf der Landstraße liegt und ihr Baby daneben sitzt und wartet. Wir sind sofort los gefahren, der Welpe war jedoch nicht mehr bei der toten Mutter. Somit haben wir den Kleinen gesucht, auch gefunden und mit genommen. Das kleine Mädchen war unglaublich dankbar und froh darüber und hat sich unsagbar gefreut, versorgt zu werden und neue Freunde zu finden … Was wird in Zukunft aus all diesen Tieren?!

 

PS: Bei pro4pet arbeiten alle ehrenamtlich, neben einem Job, einer Familie, eigenen Tieren und in der Vergangenheit sind auch beträchtliche Summen von privaten Geldern in die Vereinskasse geflossen. Im Jahr 2016 konnten wir 126 Hunde und 3 Katzen glücklich machen, sie alle haben eine Familie gefunden. Was wäre aus ihnen geworden, hätte es zu diesem Zeitpunkt bereits das neue Gesetz gegeben?! Wir wollen darüber nicht nachdenken .....

Tierhilfe Lisa & Team seit 19.12.2013

Pflegehunde inserieren (Plattform und FB) Anfragen für die Vermittlungen bearbeiten, Vorkontrollen, Nachkontrollen, Pflegestellen organisieren und unterstützen, Tierarzttermine organisieren.

 

Notfälle aufnehmen oder passende Pflegestelle suchen (sofort und jetzt) zb. Welpe mit Flasche aufziehen!

 

Spenden sammeln, abholen, lagern und selbst in das Auffanglager nach Ungarn bringen.

 

Benefizveranstaltungen organisieren, Sponsoren suchen, Flyer drucken und verteilen, bewerben.

 

Unterstützung der Auffangstation in Pusztacsalad  (Ungarn) mit Zwingerbau, Kauf eines Sanitätscontainer, Renovierung der Quarantänestation mit neuem Dach, Reparatur des Katzendaches,  isolierte Hundehütten bauen, Brennholz, Futter und Sachspenden. Reinigung der Zwinger und Hütten (Stroh) , Weihnachtsessen für alle Hunde,

Unterstützung der Tierarztkosten (Kastration, Kranke und Verletzte Hunde)

 

 

Unterstützung der Auffangstation in Sarajevo mit Futterspenden